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<pre>Mit Hilfe einer groß angelegten Qualitätsoffensive will der VfL künftig also wieder etwas vorzeigbarere Ziele anvisieren: Dabei hatte der Klub mit dem Motto „viel hilft viel“ schon häufiger auf das falsche Pferd gesetzt.  <p> Wir von den Wettfreunden gehen nun aber noch einen Schritt weiter und trauen den Bremern gegen Mainz sogar den dritten Sieg im eigenen Rund zu, insbesondere, weil den Norddeutschen ansonsten das Wasser wieder bis zum Hals steht.  <p>  Kein Wunder, dass die Stimmung bei den Niedersachsen aktuell top ist, auch wenn die Leistung vor allem in der ersten Hälfte alles andere als gut war. Dennoch, oder gerade deswegen, wog VfL-Trainer Bruno Labbadia eine positive Bilanz: <p> In der Ferne konnte der HSV sogar erst eine einzige Partie gewinnen — das allererste Heimspiel gegen den FC Köln. Mit bloß fünf geholten Punkten aus bisher 13 Matches sind die Hamburger der schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga. <p>  Der direkte Klassenerhalt ist damit am 3Spieltag nicht mehr erreichbar. Und da sich die beiden besser platzierten Teams am Samstag auch noch im direkten Duell gegenüberstehen, ist mittlerweile selbst der Relegationsplatz in bedrückend weite Ferne gerückt.  </pre>


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<pre>„Warten wir erst einmal den Stand zur nächsten Länderspielpause ab. Bis dahin sind noch fünf Liga-Spiele. Dann können wir schon eher sagen, wo die Reise hingeht“, sagte Kovac schon vor dem Leipzig-Spiel.  <p> Die Frage wird sein, wie können die Hoffenheimer, denen in den letzten Wochen etwas an Leichtigkeit, Esprit und Dynamik abhandengekommen sein dürfte, die Belastung aus der Europa League wegstecken, während sich Wolfsburg eine Woche lang auf dieses Duell vorbereiten kann.  <p>  Die Offensive der Wolfsburger hingegen liegt mit 28 erzielten Toren bloß im hinteren Mittelfeld — sollte die Umstellung von Julian Nagelsmann also ähnlich erfolgreich greifen wie gegen Augsburg, dann müssen sich die Baden-Württemberger wohl wenige Sorgen machen müssen. <p> Immerhin trug jedoch der DFB-Pokal dafür Sorge, dass es dann doch schon etwas Positives von den Heimspielen zu berichten gibt; in der zweiten Hauptrunde setzten sich die Wölfe vor anderthalb Wochen knapp gegen den Nachbarn aus Hannover durch. <p>  Das wird auch das Ziel des FCA sein. Dabei wäre für die Augsburger in dieser Saison durchaus mehr drinnen gewesen, wie etwa FCA-Angreifer Michael Gregoritsch findet. „Die Saison ist grundsätzlich in Ordnung. Wir wissen, wo wir herkommen, wir wissen aber auch, dass mehr möglich gewesen wäre.“  </pre> 


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<pre> Umso beeindruckender war es dann, als der Jung-Trainer nach seinem Debüt gegen Bremen nüchtern erklärte: „Ich war nicht übernervös. Nicht nervöser als bei einem U19-Spiel.“  <p> Zu diesen Mustern gehört es traditionell auch, dass die Spieler mit einer Art Realitätsverweigerung auf die dürftigen sportlichen Leistungen reagieren — so wurde die Schlappe in der Hauptstadt nahezu einhellig als das Resultat eines unglücklichen Spielverlaufs kommentiert.  <p>  Erstmals seit langer Zeit mussten die Bremer nach den jüngsten Rückschlägen konstatieren, dass die Gegner einfach heißer auf den Dreier waren — bevor Werder überhaupt irgendetwas Vorzeigbares erreichte, scheint so mancher Spieler bereits von dem Gedanken an mögliche künftige Erfolge satt geworden zu sein. <p>  Bescheidenheit wird im Norden momentan großgeschrieben, ganz gleich, was das Tabellenbild aussagen mag. Deshalb sieht man sich in Bremen auch nach fünf ungeschlagenen Bundesliga-Partien gegen Stuttgart nicht in der Favoritenrolle. <p>  Dann nämlich gastiert ausgerechnet der Verfolger aus Ingolstadt im Weserstadion. Und das oberbayerische Kellerkind wird — zu allem Überfluss – mit frisch getanktem Selbstvertrauen im hohen Norden vorstellig.  </pre>


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<pre> Nachdem es gegen die konkurrierenden Klassenkämpfer bis dato fast immer zu mindestens einem Pünktchen reichte, gehen wir nun auch gegen den HSV von einem solchen Minimalerlebnis aus — mit dem der Gastgeber aber natürlich noch immer um Längen besser als der altersschwache Dino leben kann.  <p> Mit nur einem Punkt aus vier Auswärtsspielen und 4:9 Toren sind sie in der Auswärtstabelle momentan auf Rang 16 zu finden. Den einzigen Auwärtspunkt konnte beim 3:3 in Freiburg ergattert werden.   <p> Dass es für das aktuelle Sorgenkind nun ähnlich erfreulich laufen kann, ist vornehmlich der Schwäche der unmittelbaren Konkurrenten zu verdanken: So hatten die Domstädter an den letzten elf Spieltagen im Schnitt mit jedem Auftritt einen Zähler auf die Wölfe gut gemacht. <p>  Auch bei den zwischenzeitlich absolvierten Reisen nach Hoffenheim (1:1) und Augsburg (2:3) warteten die Grün-Weißen mit beeindruckenden Leistungen auf; selbst die unglückliche Niederlage in der Fuggerstadt bekam einen Auftritt zu sehen, auf den sich zweifelsohne aufbauen lässt.  <p> „Nach der Niederlage in Dresden war es nicht unbedingt zu erwarten, dass es so gut laufen würde“, gesteht Hasenhüttl.  </pre>


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<pre> Zur Untermauerung dieser Prognose müssen wir uns zwar zunächst einmal auf in der Fremde — etwa der Allianz-Arena — gefeierte Achtungserfolge berufen: Im DFB-Pokal klang aber zumindest schon vage an, dass sich überzeugende Auftritte auch in der Volkswagen-Arena nicht prinzipiell verbieten.  <p> Die Streich-Elf unterlag daheim der TSG aus Hoffenheim ebenfalls deutlich mit 2:4.  <p>  Dass sich die Geduld des „Feuerwehrmanns“ langsam dem Ende zuneigt, kommt nicht von ungefähr. Schließlich musste Stevens bei keiner seiner Trainerstationen in der Bundesliga derart lange auf das erste Erfolgserlebnis warten. <p>  Jaawolla, darauf hatten wir doch alle gehofft! @michaelpreetz verkündet die Vertragsverlängerung von Vedad Ibisevic bis 2019!??#mv16 #hahohe pic.twitter.com/pfDZeKWWEm  <p> Der Spielplan lässt es in jedem Falle als realistisch erscheinen, dass der Sport-Club erst im Verlauf der Rückrunde wieder in die Punkte kommt; nach dem Gastspiel auf Schalke muss das Team schließlich noch bei den Schanzern ran, gegen die jüngst nicht einmal RB Leipzig zum Zug gekommen ist.  </pre>


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